Défilé der schönsten Emmentaler Häuser
Ronnys Bewertung

Kondition

Landschaft
Wer Freude an den stattlichen und architektonisch eindrücklichen Emmentaler Bauernhäusern hat, ist auf dieser Tour genau richtig. Vom ersten bis zum letzten Meter reiht sich ein Haus ans nächste – jedes für sich eine Augenweide. Mit ihren mächtigen, weit ausladenden Dächern sind diese Gebäude unverwechselbar und zählen zu den schönsten Bauernhäusern der Schweiz. Oft schmücken Blumen die Fassaden, gepflegte Vorgärten runden das Gesamtbild ab. Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Emmentals stehen die Häuser in kleinen Gruppen oder als Solitäre mitten in den Feldern.
Doch nicht nur architektonisch, auch landschaftlich hat diese Tour viel zu bieten. Fernab von Lärm und Hektik wirkt die Umgebung fast aus der Zeit gefallen. Der Weg verläuft grösstenteils auf den Kreten der Hügel und darf durchaus als Höhenweg bezeichnet werden. Meist führt er durch Wiesen und Weiden, nur selten durch Wald.
Die exponierte Lage sorgt immer wieder für eindrückliche Rundumsichten: Vom Mittelland reicht der Blick über den markanten Napf am Rande zum Kanton Luzern bis hin zu den Berner Alpen mit ihren Drei- und Viertausendern.
Diese Tour zählt zu meinen persönlichen Favoriten im Emmental. Sie vereint die Schönheit der typischen Bauernhäuser mit der weiten, ruhigen Landschaft dieser Region. Wer hier unterwegs ist, fühlt sich unweigerlich in die Mitte des 19. Jahrhundert versetzt – fast so, als wäre man in einem Roman von Jeremias Gotthelf gelandet.
Der Start erfolgt im charmanten Lützelflüh-Goldbach. Hier befinden sich auch das Gotthelf-Zentrum sowie die Grabstätte des Schriftstellers. Nach der Durchquerung des Dorfes folgt ein kurzer, aber steiler Anstieg von rund 160 Höhenmetern durch den Wald. Danach ist das «Plafond» des Höhenwegs erreicht – bis zum Ende der Tour wechseln sich nur noch sanfte Auf- und Abstiege ab.
Ab dem Weiler Ellenberg verläuft der Weg bis Affoltern im Emmental mehr oder weniger auf dem Grat. Hier kommen die bereits erwähnten Rundumsichten voll zur Geltung. Anschliessend führt die Route durch offene Kulturlandschaft, vorbei an Eggerdingen und in einem weiten Bogen über Otterbach, Schangeneich und Oberi Gasse bis nach Dürrenroth.
Da Dürrenroth auf der gegenüberliegenden Talseite liegt, steht zum Schluss noch ein kurzer Gegenanstieg an. Die Mühe lohnt sich: Das Dorf präsentiert sich als äusserst gepflegtes und stimmungsvolles Ziel dieser abwechslungsreichen Tour.
Anreise und Rückreise
Anreise: Mit der SBB, der Südostbahn SoB oder der BLS bis Burgdorf (BE). Ab Burgdorf mit der S-Bahn (S44) in Richtung Sumiswald-Grünen bis Lützelflüh-Goldbach (BE)
Rückreise: Ab Dürrenroth, Dorf (BE) mit dem Bus der Linie 483 bis Huttwil, Bahnhof (BE). Ab Huttwil mit der S-Bahn (S6) entweder bis Olten (SO) oder Luzern (LU). In Olten und in Luzern bestehen Anschlüsse in die restliche Schweiz
Nützliche Links für deine Reiseplanung:
Fahrplan SBB bzw. Fahrplan Postauto
Etappen
Lützelflüh-Goldbach Bahnhof | 0 | 583 m.ü.M. | |
Egg | 1 Std. 5 Minuten | 821 m.ü.M. | |
Affoltern im Emmental | 2 Std. 30 Minuten | 802 m.ü.M. | |
Otterbach | 3 Std. 10 Minuten | 769 m.ü.M. | |
Dürrenroth | 4 Std. 45 Minuten | 697 m.ü.M. |
Verpflegungstipps
Ristorante Pizzeria Emmenbrücke, Lützelflüh | Link zur Webseite |
Lochbeizli, Affoltern im Emmental | Link zur Webseite |
Emmentaler Schaukäserei, Affoltern im Emmental | Link zur Webseite |
Romantik Hotel Bären, Dürrenroth | Link zur Webseite |
Übernachtungstipps
Romantik Hotel Bären, Dürrenroth | Link zur Webseite |
























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